Matthias Schamp – Die Rixdorfer Vergoldung
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Fotos: Uwe Jonas (oben, unten links), Margret Uhrmeister (unten mitte, unten rechts), Birgit Anna Schumacher (rechts oben)
im Rahmen von "space thinks", temporäre Interventionen in Berlin/Neukölln, 2008
Die Rixdorfer Vergoldung
Mit der "Rixdorfer Vergoldung" wurde die poetische Aufladung Rixdorfs vorangetrieben. In einem Heißluftballon schwebte Matthias Schamp über dem Berliner Stadtteil und pustete eine Unze Goldstaub in die Luft. Die Partikel senkten sich auf die Straßen und Plätze herab, wo sie zu allerlei Effekten führten. Die Schönheit Rixdorfs sollte offenbar werden!
Die Wirkung wurde verstärkt durch eine Kampagne: Der Schamp als Sandwichman. Einen Monat weilte er vor Ort, um die Aktion im Bewusstein der Bevölkerung fest zu verankern.
Verglichen mit der Größe eines Stadtteils, ist die ausgebrachte Goldmenge gering. Ihre Wirkung zielt nicht vordergründig auf Bemalung. Sondern in der Art einer homöopatischen Dosis wird ein Impuls geliefert, der das gesamte Feld transformiert.
Der Start erfolgte nach Wochen des Wartens bei echtem Kaiserwetter am 17. November 2008 im Park "Lessinghöhe". Die Verhältnisse waren ein echter Glücksfall. Windrichtung und -stärke mussten genau stimmen!
Ein besonderer Dank gilt
Birgit Anna Schumacher und Uwe Jonas,
den beiden "space thinks"-Machern, sowie dem Ballonhafen Berlin, ohne die das Ereignis nicht hätte stattfinden können,

dem Kulturamt Neukölln, dem Kulturnetzwerk Neukölln e.V. und dem Hauptstadtkulturfonds für die Förderung

sowie Gerald Koll und Margret Uhrmeister
für die filmische und fotografische Begleitung.