"Man muß die Grenzen lockern, sonst funktioniert man als Individuum allein durch die vorgegebenen Strukturen und wird auch nur so wahrgenommen. (...) Was ich mir viel eher vorstellen könnte, wäre ein ständiges Intervenieren, Sicheinmischen, die eigene Identität auflösen, Möglichkeiten finden, wie man eben diesen individualistischen Zuschreibungen entgehen kann. (...) Und wie man hier fließendere, letztlich aus meiner Sicht auch politisch aktivere Positionen entwickeln kann als eben die des Experten, des Professionellen, der nur an einer Sache arbeitet – und damit genau das Soll, das die Gesellschaft im jetzigen Zustand von einem fordert, erfüllt."

Helmut Draxler

in: "In Vorbereitung auf den Helix-Hochbau", Kunsthaus Essen 1995

Matthias Schamp ist Ampelperformer.
Beständiges Umschalten ist seine Passion. Dies nennt er Kontext-Hopping. High-Culture & Triviales werden gleichermaßen durchstreift, Praxisfelder und Theorie: Kunst, Literatur, Organisation, Politik, Design, Botanik ... Dahinter steckt eine kulturelle Guerilla-Strategie: Sich nicht festlegen lassen. Mit dem Überraschungsmoment auf der Seite stets unerwarteten Orts erscheinen. Auftauchen, zuschlagen und wieder wegtauchen in die Waldsäume des Ungewissen.

Seine bevorzugten Operationsgebiete heißen:
Ampelperformance, Kabelhorst 2004
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